Die Kommunale Wärmeplanung ist die Erstellung eines Planes, wie die Wärmeversorgung in einer Stadt, Marktgemeinde oder einer Gemeinde in der Zukunft klimaneutral ausgestaltet werden kann. Hierbei geht es insbesondere um die langfristige Umstellung dezentraler fossiler Heizsysteme auf umwelt- und klimafreundlichere Wärmeversorgung. Dazu werden insbesondere Gebiete mit dezentraler Wärmeversorgung, bestehende Wärmenetzgebiete oder Wasserstoffnetzgebiete auf ihre Um- und Ausbaumöglichkeiten hin untersucht.
Die Kommunale Wärmeplanung besteht nach dem WPG aus vier Schritten:
1. Bestandsanalyse:
In einem ersten Schritt
wird der aktuelle „Ist-Zustand“ ermittelt. Es werden der aktuelle Wärmebedarf
und -verbrauch, sowie die vorhandenen Wärmeerzeuger und Energieinfrastrukturen
einer Gemeinde analysiert.
2. Potenzialanalyse:
Im nächsten Schritt
wird geprüft, welche möglichen Quellen für die Wärmeversorgung zur Verfügung
stehen. Dies können erneuerbare Energien aber auch unvermeidbare Abwärmen sein.
Beispiel: die Abwärme aus einem lokalen Rechenzentrum; die Erschließung von
Umweltwärme oder Abwasserwärme; Biomasse; Tiefengeothermie.
3. Zielszenarien und Umsetzungsstrategie:
Der dritte Schritt erfolgt auf der Grundlage der Bestands- und
Potenzialanalyse. Dabei soll für das beplante Gebiet in seiner Gesamtheit die
langfristige Entwicklung zu einer auf erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer
Abwärme beruhenden Wärmeversorgung beschrieben werden. Die Kommune teilt das
beplante Gebiet in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete ein und entwickelt
konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Wärmeplanung.
4. Kommunaler Wärmeplan:
In einem letzten
Schritt fasst die Kommune die wesentlichen Ergebnisse der vorherigen Schritte
zusammen.
Hier finden Sie aktuelle Informationen zu einer möglichen Nahwärmeversorgung in Ebensfeld.
Vorstellung der Nahwärme Ebensfeld GmbH, Energieberatung und Förderung, Kosten, Berechnungsbeispiele, finden Sie auf der neuen Homepage der Nahwärme Ebensfeld GmbH.